Onlinemarketing – Definition und Beispiele

Onlinemarketing

Was ist Onlinemarketing? – Definition und Beispiele

Auch wenn ein Produkt oder eine Marke noch so gut ist, der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob auch genug Leute davon erfahren. Das ist mehr oder weniger das Einmaleins des Marketings – doch in Zeiten des Internets hat sich dieses in den letzten Jahren entscheidend gewandelt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen eine kleine Einführung in das neue Top-Thema Onlinemarketing geben.

Allgemeine Begriffsdefinition

Häufig wird statt dem Begriff Onlinemarketing auch Digital-Marketing oder digitales Marketing verwendet. Das Onlinemarketing ist als eine Teildisziplin des Marketings zu verstehen, setzt aber lediglich auf das Medium Internet. Damit fallen klassische Werbemittel beispielsweise im Print-Bereich erst einmal raus. Die Erfolge, die im Online-Bereich erzielt werden, sind jedoch um ein Vielfaches höher und damit sollten Sie in Ihrer Marketingplanung unbedingt Budget und Zeit für den Online-Bereich vorhalten.

Nicht nur die potenziell hohe Reichweite digitaler Kommunikationskanäle, sondern auch die ausgesprochen gute Messbarkeit von Erfolgen und Misserfolgen ist dabei ein großer Vorteil. Sie können in Echtzeit verfolgen, wie sich Ihr Beitrag oder Ihre Werbemaßnahme online verbreitete. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, agil zu handeln und schnell auf die Entwicklungen zu reagieren.

Ziele und Online-Strategie

Wichtig zu verstehen ist, dass das Onlinemarketing nicht nur auf das Generieren möglichst vieler Klicks abzielt. Qualität und Nutzerfreundlichkeit spielen nicht nur bei SEO – dazu später mehr – eine zentrale Rolle. Wenn Sie den Nutzern einen echten Mehrwert mit Ihren Inhalten bieten, dann werden sie Ihre Marke oder Ihr Produkt viel besser in Erinnerung behalten.

Vor Beginn sollten Sie deshalb zunächst eine Strategie entwickeln, die sich aus Ihren Zielen und Unternehmenswerten ergibt. Was möchten Sie mit dem Marketing erreichen? Wollen Sie Produkte verkaufen oder eher auf Ihre Marke aufmerksam machen? Möchten Sie Ihre Reichweite erhöhen oder Ihren bestehenden Kundenstamm über Neuerungen informieren? All diese Fragen und noch mehr sollten Sie vorab klären, um eine klare Linie für Ihre Onlinemarketing-Strategie zu haben.

Machen Sie sich zudem Gedanken darüber, welche Kanäle für Ihr Unternehmen und vor allem Ihre Zielgruppe relevant sind. Fokussieren Sie sich lieber auf weniger Plattformen, die Sie aber mit hochwertigen Inhalten bespielen. Die Gefahr von generischen Beiträgen und gelangweilten Nutzern ist andernfalls zu hoch.

Den Kunden im Blick

Wie bereits eingangs erwähnt, steht der Kunde beim Onlinemarketing im Fokus. Es sind seine Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten, die Ihre Strategie bestimmen. Sie sollten daher die so genannte „Customer-Journey“, also die Kundenreise, im Blick behalten. An welchen Punkten kommt er in Kontakt mit Ihrem Unternehmen oder Produkt? Welche Plattformen nutzt er? Wie navigiert er über Ihre Website oder Social-Media-Kanäle?

Behalten Sie immer den Überblick über das Nutzerverhalten Ihrer Zielgruppe und setzen Sie damit auf eine ganzheitliche Strategie statt auf bloße Einzelmaßnahmen. Auch eine Wettbewerbsbeobachtung kann hier Sinn ergeben. Was unterscheidet Ihr Unternehmen von der Konkurrenz? Welche Schwachstellen gibt es bei anderen und wie können Sie diese für sich nutzen?

Die wichtigsten Werkzeuge des Onlinemarketings

1. SEO

Sicherlich ist Ihnen der Begriff bereits einige Male begegnet. SEO steht für „Search Engine Optimization“ und bedeutet übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Damit ist vor allem, aber natürlich nicht ausschließlich Google gemeint. Auch auf Plattformen wie YouTube, eBay oder Amazon spielt SEO eine zentrale Rolle.

Bleiben wir aber einmal bei Google. Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist dabei, Ihre Website möglichst weit vorne in den Suchergebnissen anzuzeigen und so Nutzer dazu zu bringen, auf Ihre Seite zu klicken. SEO setzt dabei zunächst bei den technischen Anforderungen Ihrer Website an und anschließend auf die tatsächlichen Inhalte. Mehr über SEO OnPage Optimierung erfahren Sie in unserem Ratgeber (https://mmd.biz/seo-onpage-optimierung/).

Wichtig sind vor allem einzigartige und beliebte Keywords, inhaltlich optimierte Texte, eine klare Seitenstruktur und eine performante Website. Google fokussiert sich auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit – aus diesem Grund sollten Sie diese bei Ihrer Strategie immer mitdenken. Schließlich muss Ihr Produkt oder Ihre Marke nicht nur dem Google-Crawler, sondern echten Menschen gefallen.

2. SEA

Eng verknüpft mit SEO, aber als Begriff weniger bekannt ist das „Search Engine Advertising“, die Suchmaschinenwerbung. Ein wichtiger Aspekt dabei sind die obersten Ergebnisse in der Google-Suche, die kaum erkennbar und dezent mit dem Wort „Anzeige“ versehen sind. Sucht ein Nutzer beispielsweise nach dem Begriff „Auto kaufen“, dann sind die ersten Ergebnisse zwar hilfreich, aber keineswegs auf eine erfolgreiche SEO-Optimierung zurückzuführen.

Unternehmen, die hier angezeigt werden, haben für diesen Platz in der Google-Suche bezahlt. Der Preis variiert je nach Position und Keywords stark, erzielt jedoch große Erfolge. Bezahlt wird nach dem Pay-per-Click-Prinzip, also nur, wenn ein Nutzer auch wirklich auf die Anzeige klickt und die Website aufruft.

3. Social-Media-Marketing & Advertising

Um den Einsatz von Social Media Kanälen kommt man heutzutage nicht mehr herum – sie sind eine der Hauptinformationsquellen von Kundinnen und Kunden. Es liegt daher nahe, auch Werbung auf den entsprechenden Plattformen einzusetzen, um neue Nutzer zu gewinnen und die Reichweite der eigenen Seiten zu erhöhen. Im Fokus stehen dabei vor allem Facebook, Xing/LinkedIn, Twitter, Instagram und YouTube.

Sie haben die Möglichkeit, auf diesen Plattformen Ihre Werbung zielgruppengerichtet auszuspielen und vor allem den Erfolg Ihrer Anzeigen effektiv zu messen. Auch hier gilt: machen Sie sich vorab klar, wen Sie erreichen wollen und vor allem womit.

4. E-Mail Marketing

Teilweise umstritten, aber doch nicht aus dem Onlinemarketing wegzudenken, ist das E-Mail Marketing. Vor allem Newsletter sind hier besonders hervorzuheben. Sie erinnern die Kunden immer wieder an das Unternehmen beziehungsweise die Marke und informieren über neue Produkte, Entwicklungen sowie Rabattaktionen. Auch hier gilt: Die E-Mails müssen einen echten Mehrwert für die Kunden haben, andernfalls landen sie sofort im Papierkorb.

Auch sind heutzutage eine Vielzahl an rechtlichen und technischen Hürden zu beachten, vor allem bei der Beschaffung von E-Mail-Adressen. Datenschutz ist hier das oberste Gebot!

5. Affiliate Marketing

Ein Teil des Onlinemarketings, der häufig nicht genügend Beachtung findet, ist die Arbeit mit Affiliates, also Partnern. Vor allem für Händler bieten sich hier viele Möglichkeiten, ihre Produkte zu bewerben beziehungsweise bewerben zu lassen. Affiliates können andere Firmen sein, aber auch vor allem Influencer in den sozialen Medien. Sie können Rabattcodes anbieten, Werbung auf ihren Kanälen schalten oder Produkte vorstellen.

Diese Art des Marketings gibt es natürlich nicht umsonst – Affiliates werden meist pro Klick oder Verkauf bezahlt. Manchmal auch pro Video oder Produktplatzierung. Machen Sie sich auch hier Ihre Zielgruppe bewusst und suchen sie passende Partner, die ebendiese bedienen. Auch hier gilt wieder: Haben Sie den Kunden im Fokus.

Zusammenfassung

Sie sehen, das Onlinemarketing ist mehr als nur ein paar Posts auf Social Media – Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl an Kanälen. Stellen Sie sich dabei möglichst breit auf, fokussieren Sie sich nicht nur auf ein Kommunikationsmittel und beachten Sie vor allem Ihre Zielgruppe. Auf welchen Plattformen ist Sie zu finden und was erwartet Sie dort zu sehen?

Eine gut vorbereitete Marketing-Strategie hilft Ihnen zudem, hochwertige Inhalte zu erstellen und Ihr Budget im Blick zu behalten. Mit SEO bringen Sie Ihre Website in den Suchmaschinen nach vorne und mit SEA können Sie sich sogar die ersten Plätze sichern. Auch in den sozialen Netzwerken können Sie Anzeigen schalten und zielgruppengerichtet ausspielen. E-Mail und Affiliate Marketing erhöhen zudem Ihre Reichweite und stellen potenziellen Kundinnen und Kunden Ihre Marke oder Produkte vor.

Mit der richtigen Planung und Analyse können Sie Ihr Marketing so auf die nächste Stufe heben!

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